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inhorgenta europe und ihre Nachwuchsdesigner
An kaum einem anderen Ort kommen so viele junge Schmuckdesigner – über 300 waren es bei der letzten inhorgenta europe – zusammen, um ihre revolutionären Kollektionen zu präsentieren. Ob aufwändige Filzkompositionen, Ohrringe aus „grünem Gold“ oder Anhänger in Form von Trüffelpralinen – hier zeigen die so genannten „Jungen Wilden“ ausgefallenes, erfrischend anderes Schmuckdesign. Kein Wunder, dass der ehemalige Geheimtipp „C2“ längst auch eine Pflichtveranstaltung für Galeristen, Wiederverkäufer und Journalisten ist. Oft werden hier die Weichen für eine berufliche Zukunft in der Schmuckbranche gestellt.

Heiß begehrt und viel beachtet ist auch der alljährlich ausgelobte inhorgenta europe-Innovationspreis, bei dem zukunftsweisendes Schmuckdesign prämiert wird. Doch auch in anderen Schmuckgefilden können junge Talente sich einen Namen machen. Als neues Highlight für die inhorgenta europe 2008 war in Zusammenarbeit mit der Platin Gilde nun auch ein Platin-Ehrenpreis ausgeschrieben. Die Teilnehmer profitierten enorm von dem öffentlichen Interesse, das ihnen dadurch zuteil wurde. Und oftmals finden sich so manche junge Wilde bereits im nächsten Jahr als etablierte Designer auf der inhorgenta europe wieder. Grund genug bei jungen Schmuckdesignern aus aller Welt nachzufragen, an welchen aktuellen Projekten sie arbeiten und wie sich ihre Teilnahme an der inhorgenta europe auf ihren geschäftlichen Werdegang auswirkt:

Marcin Zaremski, Warschau, Polen: „Die inhorgenta europe ist die wichtigste Messe für mich in Europa. Besonders aber die Halle C2 hat es mir angetan, sie hat einfach das beste Schmuckdesign-Niveau. Jedes Jahr motiviert dieser enorme Wettbewerb mich dazu, noch härter zu arbeiten, denn hier schläft die Konkurrenz wirklich nicht. Für mich und mein Geschäft ermöglicht die inhorgenta europe vieles. Zum einen können wir Kontakte zu bestehenden Kunden pflegen, aber eben auch neue schließen. In meinem Leben, wie auch in meinen Designs, halte ich Simplizität für einen meiner wichtigsten Grundsätze. Die Teilnahme an der inhorgenta europe vereinfacht mir das Geschäftsleben enorm und passt auch daher hervorragend zu mir.“

Anna Lorenz, Birmingham, UK: „Ich lasse mich von Kunst und Architektur inspirieren und kreiere strukturelle Kompositionen, die ein Gefühl von Zeitlosigkeit vermitteln. Dazu bediene ich mich an Edelmetallen genauso wie an „unedlen“ Metallen, Schiefer, Glas und Papier. Im vergangenen Jahr habe ich das erste mal auf der inhorgenta europe, im Silberschmiede Forum, ausgestellt. Ich war überwältigt von den vielen positiven Reaktionen auf meine Arbeiten. Außer Kommissionen habe ich auch wichtige Kontakte zu Galerien und privaten Kunden geschlossen. Die Entscheidung der inhorgenta, eine Plattform für zeitgenössische Silberschmiedekunst zu verwirklichen, verdient Applaus. Das Forum hat eine unschätzbare Chance für Silberschmiede geschaffen, sich ein internationales Klientel aufzubauen.“
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