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Schauplatz ist wieder das Design Podium der
inhorgenta europe, für das sich alle Aussteller der Halle C2 von November bis
Anfang Dezember 2008 unter www.inhorgenta.com
anmelden können. Dotiert mit € 2.000 gilt der Innovationspreis
bei jungen Schmuckdesignern vor allem wegen seiner hohen Wertschätzung
innerhalb der Branche als besonders wichtige Auszeichnung, die häufig als
Sprungbrett in den internationalen Schmuckmarkt dient. Die eingereichten
Arbeiten werden von einer Jury aus Designern, Professoren renommierter
Design-Hochschulen sowie Vertretern aus den Bereichen Kunst, Mode und Medien
bewertet. Im Rahmen einer Sonderausstellung auf der Designer’s Avenue in Halle
C2 wird dann eine Vorauswahl der besten Arbeiten präsentiert. Anschließend
prämiert das Expertengremium die vier Preisträger eines Jahres. Friederike Schürenkämper, eine der Gewinnerinnen
des Innovationspreises 2008, überzeugte die kritische Jury vor allem mit dem
skulpturalen Charakter ihrer Arbeit. Die zarte Farbigkeit, die berückende
Ästhetik und die handwerkliche Qualität ihrer Ringe faszinierte, weil sie nach
Meinung der Juroren in idealer Weise von der Suche nach einem persönlichen
Ausdruck zeugen. Ergebnis waren ungewöhnliche Schmuckstücke, an welchen sowohl der
Beginn des Gestaltungsprozesses, als auch das Endergebnis abzulesen war. „Den
Innovationspreis zu gewinnen, hat meinem Selbstbewusstsein als Designerin, vor
allem aber meiner Arbeit einen enormen Schub gegeben. Die Aufmerksamkeit die
mir zuteil wurde, brachte mir nicht nur neue Kontakte in aller Welt ein,
sondern auch zahlreiche Aufträge,“ so Schürenkämper.
Auf der inhorgenta europe 2008 reichten 166 Schmuckdesigner,
davon sieben Silberschmiede, ihre Arbeiten für das Design Podium ein. Vier
Designerinnen erhielten den Innovationspreis 2008: Neben Friederike
Schürenkämper waren dies Claudia Hoppe, Kathleen Hennemann und Isabell Schaupp.
Der Silberehrenpreis ging an den Brasilianer Nilton Alves Cunha. Der von der
Messe neu geschaffene Preis für Platindesign ging an Susanna Loew. Armin Wittmann, Projektleiter der inhorgenta europe,
sieht den Innovationspreis als Beleg für die einzigartige Designkompetenz der
Messe. „Der Innovationspreis und das besondere Konzept der Halle C2 als
Designer-Halle ergänzen sich,“ so Wittmann, „beide fördern die besondere
Innovationskraft und Kreativität der Schmuckbranche.“ In der Halle C2
präsentiert die inhorgenta europe auch 2009 (20. bis 23. Februar) wieder
eine beeindruckende Leistungsschau des
zeitgenössischen Schmuckdesigns, zu der wieder
mehr als 300 Aussteller aus aller Welt erwartet werden. Die Palette der
Aussteller reicht von jungen unkonventionellen Schmuckdesignern über
international führende Kunsthandwerksbetriebe bis hin zu namhaften
Designerlabels. |